The weekend's here- enjoy!

Wie schnell die Zeit doch vergehen kann, wenn man viel vor hat. Manchmal sogar zu schnell. Wünscht ihr euch auch manchmal, dass euer Tag 48 Stunden hätte? Dann würde man auch all das schaffen, was man sich vorgenommen hat.
Wenn ich meine Liste mit den Dingen, die ich mir für diese Woche vorgenommen habe, betrachte, dann stelle ich fest, dass doch schon einiges durchgestrichen- ich liebe es Listen zu führen und alles, was erledigt ist durchzustreichen!- aber auch noch einiges liegen geblieben ist. Dafür habe ich ja dann am Wochenende Zeit, hoffentlich.

In "Medienrecht" haben wir über u.a. über Persönlichkeitsrechte und Urheberrechte gesprochen. Für all diejenigen unter uns, die in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs sind (und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es die große Mehrheit ist) ist diese Vorlesung ein wahrer Augenöffner. Wem war bespielsweise bewusst, dass man keine Links von Liedern auf Youtube auf Facebook veröffentlichen darf, weil man damit gegen das Urheberrecht verstößt? Genauso sieht es aus mit Fotos von Freunden, die man einfach hochläd ohne vorher eine Einwilligung erhalten zu haben. Das sind Dinge, die mir von denen ich vorher nichts wusste und um die ich mir, ehrlich gesagt auch keine Gedanken gemacht habe. Ich werde es auf jeden Fall in meinem Freundes-/Bekanntenkreis weiter geben, damit mehr darauf geachtet wird, was man bei Facebook so alles falsch machen kann, schließlich möchte ich es nicht einfach so hinnehmen, dass andere sich strafbar machen.. Allerdings, wie Frau J. zu sagen pflegt,: "Wo kein Kläger, da kein Richter"... Es muss halt jeder für sich abwägen, was er tun und lassen möchte.

Während der Mittagspause habe ich noch schnell meine Mensakarte aufgeladen und anschließend mit Freunden zusammen gegessen. Zur allgemeinen Belustigung fand ich in meinem Dessert nicht wie gewöhnlich Haare, sondern.. einen Knochen! Zurück gebracht, neues Dessert erhalten, alles gut. Schaut euch euer Essen demnächst also ganz genau an!

Die darauffolgende Freistunde verbrachte ich dann damit im Computerraum Foliensätze auszudrucken und das Motivationsschreiben für das Erasmus-Stipendium fertig zu stellen. Dieses Auslandssemester macht mich fertig, oder besser gesagt, der ganze Papierkram drum herum. Wenigstens habe ich im Gegensatz zu vielen anderen bereits einen Praktikumsplatz und muss mich nicht mehr darum kümmern... Was sein muss, muss sein, da hilft auch kein Meckern, also einfach Augen zu und durch. Je schneller desto besser.

Die letzte Vorlesung für diese Woche war "Kulturwissenschaften", die zu meiner Erleichterung sehr schnell verging. Wenn ich mir jetzt nur noch den Unterschied zwischen "Signifikant" und "Signifikat" merken könnte, dann wäre alles super.

Das wars nun von mir, der letzte Tag dieser Woche und somit kommt auch das Blogexperiment zum Ende.
Auch wenn ich zu Beginn gedacht habe, dass ich kaum etwas zu erzählen haben werde, muss ich feststellen, dass ich doch so einiges erlebe im Alltag. Meine Gedanken und Erlebnisse und das Gelernte von dem ich hier erzählt habe, haben dazu beigetragen, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und mich mit all dem was geschehen ist noch einmal zu befassen. Dadurch, dass ich mich auch am Abend noch einmal mit Vorlesungsthemen beschäftigte, ist mir der Stoff dieser Woche deutlicher im Gedächtnis geblieben und auch sonst habe ich diese Woche sehr viel bewusster erlebt. Eine schöne Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann!

2 Kommentare 16.5.13 21:10, kommentieren

Werbung


"So much to do, so little time"

Mittwoch, der längste Tag der Woche. Auch wenn es mir Dienstags abends schon davor graut, so bin ich doch Mittwochs abends immer besonders stolz auf mich, dass ich ganz tapfer zu den Vorlesungen gegangen bin. Außerdem kommt danach nur noch der Donnerstag und dann habe ich normalerweise schon Wochenende. An das kommende Wochenende schließen sich ja auch noch zwei Feiertage, die zu meiner Begeisterung die kommende Woche zu einer kurzen Uni-Woche machen; sehr gute Aussichten, wie ich finde.

In meiner ersten Vorlesung "Interkulturelles Marketing" ging es unter anderem um "Ethno-Marketing", das kurz gesagt heißt, dass Marketing Strategien an bestimmte ethnische Minderheiten in einem Land angepasst werden und auf deren Bedürfnisse eingehen um somit einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Kostenintensiv ist diese Strategie der Marktsegmentierung schon, aber eben auch sehr wirksam und äußerst lukrativ, wenn sie denn richtig umgesetzt wird. Als Beispiele wurden uns spanisch sprechende Callcenter Mitarbeiter in den USA oder türkischsprachige Werbung in Deutschland genannt.
Eigentlich habe ich mit wirtschaftsbezogenen Themen so gut wie nichts am Hut, aber irgendwie hat mich das so sehr fasziniert und angesprochen, dass ich mich mal ein wenig zu diesem Bereich erkundigen werde. Die Kombination aus Verkaufsstrategie und kulturellen Aspekten einzelner Gruppen finde ich so interessant, dass ich mir sogar vorstellen könnte in diesem Bereich später einmal zu arbeiten. Mal schauen ob sich das so umsetzen lässt, wie ich mir das gerade ausmale..

In der darauffolgenden Freistunde saß ich mit Freunden in der Mensa, da wir uns vorgenommen hatten, zusammen zu lernen. Und wieder einmal stellte ich fest, dass ich am allerbesten alleine zu Hause lernen kann. Es war laut, roch nach Essen ( was erwartet man auch anderes in der Mensa?) und irgendwie wurden wir häufig abgelenkt. Trotz allem haben wir einiges geschafft und die Zeit produktiv genutzt. Ob wir denn bis zu den Prüfungen all das relevante Wissen drauf haben, lass ich jetzt mal im Raum stehen... Für heute heißt es dennoch: Well done us!

Die nächsten beiden Stunden vergingen dann wie im Flug, was ich von meiner Heimfahrt nicht behaupten kann. Immer diese verspäteten Züge, die einem den Heimweg nur noch unnötig länger erscheinen lassen, als er ohnehin schon ist. Ist ja nicht so, dass ich meine Zeit zu Hause wesentlich besser nutzen könnte, als am Hauptbahnhof inmitten einer Masse genervter Menschen zu stehen und auf den nächsten Zug zu warten, der mit "Verspätung auf unbestimmte Zeit" auch nicht gerade dazu beiträgt, die Stimmung zu heben..
An diese Stelle noch mal eine dringende Bitte an alle Menschen, die vorhaben Selbstmord zu begehen. Sucht euch Hilfe oder bringt euch auf eine andere Art und Weise um, aber BITTE schmeißt euch nicht ständig vor den Zug. Das führt nur zu Verzögerungen im ohnehin schon verspäteten Zugverkehr und ist nichts, was man sich nach einem langen Unitag wünscht...

Zum Schluss noch ein Happy Birthday an das heutige Geburtstagskind& einen Unibuddy, das ich nicht missen möchte

15.5.13 21:32, kommentieren

"It doesn't matter if you're black or white..." Does it?

Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen, hatte ich heute nur eine einzige Vorlesung, nämlich "Kulturraumstudien Australien". Und ob man es glaubt oder nicht, für diese Vorlesung würde ich sogar Freitags morgens um 8 in die Fh kommen; das Thema ist einfach super interessant und die Dozentin bringt so viele eigene Erfahrungen und Geschichten mit ein, dass man ihr gerne zuhört, dem Unterricht aufmerksam folgt und tatsächlich Spaß daran hat.

Wir haben über den Film "Rabbit Proof Fence" gesprochen, den wir letzte Woche während der VL gemeinsam anschauten. Schlimm, was da vor einigen Jahren noch in Australien zur Tagesordnung gehörte, und, dass Kinder einfach von ihren Familien getrennt werden, ist meiner Meinung nach ausschließlich zu rechtfertigen, wenn akute Gefahr für das Kindeswohl besteht. Da es aber ausschließlich darum ging, eine Menschenrasse auszurotten, finde ich unmenschlich und einfach falsch! Wie begrenzt einige Menschen nur denken können... Wer bitte hat das Recht von sich zu behaupten, dass er aufgrund seiner Hautfarbe/Herkunft etwas besseres sei? Und woher nehmen sich Menschen auch heutzutage noch das Recht andere zu diskriminieren? Unfair und einfach nur falsch! "We are all one nation under God" heißt es in der amerikanischen "pledge of allegiance", und dem kann ich wirklich nur zustimmen.

Im Anschluss war ich noch Babysitten um meine Kasse für das Auslandssemester aufzubessern. Kaum zu glauben, dass es bald schon so weit ist...

Abends dann noch schnell einen Obama-Text ins Englische übersetzt, meine Unitasche gepackt und nun kann ich besten Gewissens sagen, dass ich gut für den morgigen Tag gerüst bin. Auf ein Neues!

14.5.13 21:00, kommentieren

Just another manic Monday...

Achja, schon wieder Montag. Es ist doch immer dasselbe, man steht auf, macht sich fertig und wünscht sich nichts sehnlicher, als, dass es wieder Wochenende wäre... Heute Morgen stand ich im Halbschlaf, völlig in meinen Gedanken versunken am Bahnhof und ging im Kopf meine Liste mit Dingen durch, die ich diese Woche unbedingt erledigen muss. Dass ich am falschen Gleis stand, merkte ich erst als es schon zu spät war und mein Zug am gegenüber liegenden Gleis davon rauschte. Also auf den nächsten Zug warten und währenddessen ganz vorbildlich Folien von vergangenen Vorlesungen durchgehen, dachte ich mir.

Etwas verspätet kam ich dann zu meiner ersten Vorlesung "Übersetzen aus Englisch". Was mir dieses Fach gezeigt hat, ist, dass einfach alle Menschen sehr gutes Englisch sprechen sollten, denn egal wie gut man einen Text übersetzt, auf Englisch klingt einfach alles viel besser. Und warum sollten nicht alle in den Genuss eines mit Liebe verfassten englischen Theaterstücks kommen? Also ran an die Vokabeln!

Außerdem finde ich, dass Dozenten nur diejenigen dran nehmen sollten, die sich auch melden. Wenn ich mich nicht melde, dann habe ich halt nichts zu sagen. Punkt!

In der darauffolgenden Vorlesung "Medienkommunikation" haben wir unter anderem über Datenschutz, Privatsphäre in der heutigen Zeit und den Einfluss der Medien in unserem Alltag gesprochen. Ich fand es erschreckend zu erfahren, dass man quasi permanent überwacht wird und jeder Schritt den man Online tätigt, irgendwo gespeichert wird. Dass man heutzutage überall auffindbar ist, war mir mehr oder weniger bewusst, aber die ganzen Methoden und Möglichkeiten vor Augen geführt zu bekommen, lässt mich nun ganz anders darüber nachdenken. Dachte ich zumindest...
Dies im Hinterkopf behaltend, postete ich erst einmal einige Stunden später auf Facebook ein Bild mit genauer Zeit-/Ortangabe und meinen Plänen- so viel also dazu...

1 Kommentar 13.5.13 20:53, kommentieren

Welcome to my FH Life

Hallo ihr Lieben,


schön, dass ihr mal vorbei schaut. Ich werde jetzt eine Woche lang täglich von meinem Studienalltag als Sprachstudentin berichten und bin selbst schon ganz gespannt, was mich in den kommenden Tagen erwartet.

Langweilig wird es bestimmt nicht!

1 Kommentar 12.5.13 20:41, kommentieren