"So much to do, so little time"

Mittwoch, der längste Tag der Woche. Auch wenn es mir Dienstags abends schon davor graut, so bin ich doch Mittwochs abends immer besonders stolz auf mich, dass ich ganz tapfer zu den Vorlesungen gegangen bin. Außerdem kommt danach nur noch der Donnerstag und dann habe ich normalerweise schon Wochenende. An das kommende Wochenende schließen sich ja auch noch zwei Feiertage, die zu meiner Begeisterung die kommende Woche zu einer kurzen Uni-Woche machen; sehr gute Aussichten, wie ich finde.

In meiner ersten Vorlesung "Interkulturelles Marketing" ging es unter anderem um "Ethno-Marketing", das kurz gesagt heißt, dass Marketing Strategien an bestimmte ethnische Minderheiten in einem Land angepasst werden und auf deren Bedürfnisse eingehen um somit einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Kostenintensiv ist diese Strategie der Marktsegmentierung schon, aber eben auch sehr wirksam und äußerst lukrativ, wenn sie denn richtig umgesetzt wird. Als Beispiele wurden uns spanisch sprechende Callcenter Mitarbeiter in den USA oder türkischsprachige Werbung in Deutschland genannt.
Eigentlich habe ich mit wirtschaftsbezogenen Themen so gut wie nichts am Hut, aber irgendwie hat mich das so sehr fasziniert und angesprochen, dass ich mich mal ein wenig zu diesem Bereich erkundigen werde. Die Kombination aus Verkaufsstrategie und kulturellen Aspekten einzelner Gruppen finde ich so interessant, dass ich mir sogar vorstellen könnte in diesem Bereich später einmal zu arbeiten. Mal schauen ob sich das so umsetzen lässt, wie ich mir das gerade ausmale..

In der darauffolgenden Freistunde saß ich mit Freunden in der Mensa, da wir uns vorgenommen hatten, zusammen zu lernen. Und wieder einmal stellte ich fest, dass ich am allerbesten alleine zu Hause lernen kann. Es war laut, roch nach Essen ( was erwartet man auch anderes in der Mensa?) und irgendwie wurden wir häufig abgelenkt. Trotz allem haben wir einiges geschafft und die Zeit produktiv genutzt. Ob wir denn bis zu den Prüfungen all das relevante Wissen drauf haben, lass ich jetzt mal im Raum stehen... Für heute heißt es dennoch: Well done us!

Die nächsten beiden Stunden vergingen dann wie im Flug, was ich von meiner Heimfahrt nicht behaupten kann. Immer diese verspäteten Züge, die einem den Heimweg nur noch unnötig länger erscheinen lassen, als er ohnehin schon ist. Ist ja nicht so, dass ich meine Zeit zu Hause wesentlich besser nutzen könnte, als am Hauptbahnhof inmitten einer Masse genervter Menschen zu stehen und auf den nächsten Zug zu warten, der mit "Verspätung auf unbestimmte Zeit" auch nicht gerade dazu beiträgt, die Stimmung zu heben..
An diese Stelle noch mal eine dringende Bitte an alle Menschen, die vorhaben Selbstmord zu begehen. Sucht euch Hilfe oder bringt euch auf eine andere Art und Weise um, aber BITTE schmeißt euch nicht ständig vor den Zug. Das führt nur zu Verzögerungen im ohnehin schon verspäteten Zugverkehr und ist nichts, was man sich nach einem langen Unitag wünscht...

Zum Schluss noch ein Happy Birthday an das heutige Geburtstagskind& einen Unibuddy, das ich nicht missen möchte

15.5.13 21:32

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